Hallo :)
Ich bin am Sonntag, 29. Januar wieder in Deutschland angekommen. Der Grund, weshalb ich diesen Termin nie genannt habe ist der, dass ich meine Familie überraschen wollte.
Für die passende Erklärung, weshalb niemand wusste (außer meine Eltern und mein Freund), dass ich wiederkomme muss ich etwas weiter ausholen.
Im September des letzten Jahres, wir waren gerade 2 Wochen in Brasilien angekommen beschäftigten wir uns bereits mit der Frage, wann und wie wir unser Visum verlängern sollten.
Dabei stellen wir leider fest, dass wir mit unserer gebuchten Ausreise im Februar 3 Tage über den vorgeschriebenen 180 Tagen lagen, die man im Land verbringen darf.
Nach einigen Überlegungen, ob wir nicht einfach ausreisen könnten, um dann nach 2 Wochen wieder zurückzukommen, was aber von unserer Organisation verständlicherweise abgelehnt wurde buchten wir den Rückflug um.
Ich erzählte dies jedoch nur meinen Eltern und meinem Freund, die sich sehr freuten und die Idee, dass ich den Rest überrasche sehr gut fanden.
Am 28. Januar verabschiedeten wir uns also in Leme von allen. Bereits die Woche, bevor wir flogen war seltsam, weil man sich Schritt für Schritt von allen verabschieden musste, Abschiedsgeschenke suchte und mit den Gedanken bereits beim Koffer packen und seiner Familie war.
Ich muss zugeben, dass mir der Abschied von einigen Personen nicht sehr schwer fiel, weil es nicht meine Freunde geworden waren. Die Menschen waren alle sehr nett und wünschten uns auch alles Gute, aber es waren nicht die Leute, mit denen man engeren Kontakt geknüpft hatte.
Anders war es jedoch mit den Nonnen und der Köchin. Ich habe sie alle sehr in mein Herz geschlossen, Eigenarten kennengelernt, gute und schlechte Tage mitbekommen und sie alle tagtäglich gesehen. Da verändert sich die Beziehung und man entwickelt eine Zuneigung.
Was den Abschied von den Schwestern erschwerte war, dass in der Woche bevor wir führen Exerzitien abgehalten wurden (= Eine sehr religiös geprägte Woche, in der, wenn möglich nicht geredet wird...). Wir hatten also keine Gelegenheit mehr noch einmal mit den Schwestern zu quatschen, ihnen bei der Arbeit zuzusehen oder mit ihnen TV zu gucken.
Erst Freitag vor dem Mittagessen wurde das Schweigen wieder aufgelöst. Ach, war das schön, als wir endlich wieder mit den Schwestern sprechen konnten.
Der Abschied am Samstag war ziemlich tränenreich und ich habe ihn wie in Trance erlebt.
Wir hätten uns keinen passenderen Tag aussuchen können, da an dem Samstag das 25jährige Jubiläum einer Schwester gefeiert wurde. Das hieß für uns, dass wir uns vor der Messe um 11 Uhr verabschieden mussten, weil nicht klar war, ob die Messe zu unserem Abfahrtermin um 13.00 Uhr bereits zuende sein würde.
Wir sind also zu jeder Schwester hingegangen, haben uns verabschiedet und mussten dann, als die Messe anfing noch warten, bis uns um halb eins jemand zum Busbahnhof fuhr.
Auch der Abschied von der Köchin war ziemlich besch***...
Man sagt sich immer, dass man zurückkehren will, dass man auf jeden Fall nochmal nach Brasilien kommt und es ist selbstverständlich, dass man mal wieder auf einen Besuch vorbei schaut.
Jetzt, wo ich wieder in Deutschland bin weiß ich, dass das nicht so leicht ist,wie man denkt.
Ich werde nie wieder "in der gleichen Postition" zurückkehren, denn jetzt habe ich 6 Monate dort gelebt. Besucher sein ist etwas ganz anderes.
Wir sind also mit dem Bus zum Flughafen gefahren und haben dort auf den Flug um halb 12 nachts gewartet.
Ich habe auf diesem Flug kaum geschlafen... Die Fahrt hatte größtenteils aus Warten bestanden, weil wir nicht das Risiko eingehen wollten zu spät zu kommen. Also warteten wir ziemlich lange am Flughafen.
Der Flug an sich war katastrophal. Ich habe maximal 3 Stunden geschlafen (der Flug dauerte 12 Stunden). Die restliche Zeit habe ich Filme geguckt und gegessen.
Ich wurde am Flughafen von meinem Freund und einer sehr guten Freundin empfangen. Es war seltsam, sie wiederzusehen, doch natürlich habe ich mich auch sehr gefreut.
Ich habe mich von meinen zwei Mit-MaZlerinnen verabschiedet, die ebenfalls von der Familie und ihren Freunden abgeholt wurden.. und so gehen wir jetzt wieder unseren Weg.
Zuhause angekommen hatte ich bereits vorher mit meiner Mutter abgemacht, dass wir skypen würden und ich danach zuhause klingen sollte.
Ich habe dann von dem Handy meines Freundes aus mit meiner Familie geskypt und bin dann mit ihm zu mir gegangen.
Dort wurde ich an der Tür von meiner Mama empfangen und meiner kleinen Schwester, die ich kurzfristig doch eingeweiht hatte, da ich doch wenigstens von meiner kleinen Familie willkommen geheißen werden wollte.
Als ich dann in das Esszimmer kam, um alle zu überraschen wurde ich mit Luftballons, Willkommens-Schildern und Tröten begrüßt.
Kurzerhand hatten meine Eltern den Spieß umgedreht und dafür gesort, dass in letzter Sekunde doch alle eingeweiht wurden und ICH überrascht wurde.
Die Freude war riesig und es war ein wunderbarer Abend.
Ich bin froh wieder hier zu sein. Nachts träume ich ständig von Brasilien, meinem Tagesablauf und den Räumen und Personen. Es hat noch nichgt aufgehört und es kommt mir fast so vor, als würde ich meine Zeit so verarbeiten. Man kommt schneller wieder in seinen Alltag rein, als man denkt.
Ich bin froh wieder hier zu sein.
Eigentlich ist mein Blog jetzt abgeschlossen.
Doch ich möchte in den nächsten Tagen noch einen letzten Eintrag machen über ein paar Eindrücke der Stadt, gespickt mit Fotos der Armut.
Ich danke aber bereits hier allen Leserinnen und Lesern. Ich bedanke mich für Rückmeldungen und Kritik, für Anregungen und Lob!
Lea
Donnerstag, 9. Februar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Santos
Die Fahrt nach Santos war die Hölle.
Natürlich hatte ich damit gerechnet, dass ich nicht wieder das Glück haben würde mit einem Nachtbus zu fahren. Doch der Bus, der mich nach Santos gebracht hat hat meine Vorstellungen doch etwas überstiegen.
Nur weil ein Bus alt ist, muss man ihn zum Beispiel nicht direkt als schlecht verurteilen. Aber wenn alt und klapprig und ungemütlich zusammen kommt ist eine Fahrt doch sehr anstrengend. Aber ich will micht nicht beschweren; es war sehr abenteuerlich.
Anfangs saßen nicht allzuviele Leute in dem Bus und somit hatte ich das Glück alleine zu sitzen. Nach und nach stiegen jedoch immer mehr Leute ein, bis der Bus schließlich bis auf den letzten Platz besetzt war. Neben mir saß ein ca. 16 jähriger Junge, ich hatte also relativ viel Glück.
Leider war jedoch der Sitz meines Vordermannes kaputt, sodass dieser sich gemütlich bis in die Horizontale legen konnte und smot halb auf meinem Schoss lag. Natürlich nicht wirklich, doch meine Kniee stießen die ganze Zeit an die Lehne. Und ich habe schon verhältnismäßig kurze Beine!
Zu dem kam dann noch, dass der Bus beim Bremsen oder Anfahren (ich bin nicht ganz dahinter gekommen, wann damit rechnen sollte) schreckliche Quietschgeräusche gemacht hat, von denen mir irgendwie schlecht geworden ist. Da bringt es auch nur wenig, den iPod ganz aufzudrehen. Das schadet nur noch mehr!
Ich habe alles mit Geduld ertragen. Und die musste ich auch haben. Nach nunmehr 21 Stunden Fahrt kam ich endlich in Santos an und war vollkommen geschafft!
Mit dem Taxi bin ich zum Hostel gefahren. Eigentlich hatte ich vor gehabt in ein Hotel zu gehen, doch weil mir das im Nachhinein doch viel zu teuer war buchte ich kurzentschlossen um. Und ich habe genau das Richtige getan. Das Hostel war richtig gemütlich und übersichtlich, die Zimmer waren sauber und das Personal richtig nett.
Ich war in einem 6-Betten-Schlafzimmer untergebracht, wohnte dort jedoch die ersten zwei Nächte alleine, in der dritten Nacht kamen 2 Frauen dazu, mit denen ich jedoch nichts zu tun hatte.
Ich möchte und kann über den Urlaub nicht sehr ausschweifend schreiben, denn ich habe hier in Santos nicht allzu viel getan.
Ich war am Strand, habe Filme geguckt, viel gelesen und die Altstadt inkl. Kaffee-Museum (Da gab es wirklich sehr leckeren Kaffee) besichtigt. Die 3 Tage in Santos waren echter Urlaub und ich hab es sehr genossen abseits von Arbeit und Alltag zu sein!
Sehr erholt bin ich am Sonntag, bevor die Arbeit wieder angefangen hat in Leme angekommen und wurde herzlich von allen gegrüßt.
Urlaub ist schön. Aber zu wissen, dass man Nach Hause kommen kann ist fast noch schöner. Und das ist Leme und vor allem der Konvent wirklich geworden. Ein Zuhause :)
Natürlich hatte ich damit gerechnet, dass ich nicht wieder das Glück haben würde mit einem Nachtbus zu fahren. Doch der Bus, der mich nach Santos gebracht hat hat meine Vorstellungen doch etwas überstiegen.
Nur weil ein Bus alt ist, muss man ihn zum Beispiel nicht direkt als schlecht verurteilen. Aber wenn alt und klapprig und ungemütlich zusammen kommt ist eine Fahrt doch sehr anstrengend. Aber ich will micht nicht beschweren; es war sehr abenteuerlich.
Anfangs saßen nicht allzuviele Leute in dem Bus und somit hatte ich das Glück alleine zu sitzen. Nach und nach stiegen jedoch immer mehr Leute ein, bis der Bus schließlich bis auf den letzten Platz besetzt war. Neben mir saß ein ca. 16 jähriger Junge, ich hatte also relativ viel Glück.
Leider war jedoch der Sitz meines Vordermannes kaputt, sodass dieser sich gemütlich bis in die Horizontale legen konnte und smot halb auf meinem Schoss lag. Natürlich nicht wirklich, doch meine Kniee stießen die ganze Zeit an die Lehne. Und ich habe schon verhältnismäßig kurze Beine!
Zu dem kam dann noch, dass der Bus beim Bremsen oder Anfahren (ich bin nicht ganz dahinter gekommen, wann damit rechnen sollte) schreckliche Quietschgeräusche gemacht hat, von denen mir irgendwie schlecht geworden ist. Da bringt es auch nur wenig, den iPod ganz aufzudrehen. Das schadet nur noch mehr!
Ich habe alles mit Geduld ertragen. Und die musste ich auch haben. Nach nunmehr 21 Stunden Fahrt kam ich endlich in Santos an und war vollkommen geschafft!
Mit dem Taxi bin ich zum Hostel gefahren. Eigentlich hatte ich vor gehabt in ein Hotel zu gehen, doch weil mir das im Nachhinein doch viel zu teuer war buchte ich kurzentschlossen um. Und ich habe genau das Richtige getan. Das Hostel war richtig gemütlich und übersichtlich, die Zimmer waren sauber und das Personal richtig nett.
Ich war in einem 6-Betten-Schlafzimmer untergebracht, wohnte dort jedoch die ersten zwei Nächte alleine, in der dritten Nacht kamen 2 Frauen dazu, mit denen ich jedoch nichts zu tun hatte.
Ich möchte und kann über den Urlaub nicht sehr ausschweifend schreiben, denn ich habe hier in Santos nicht allzu viel getan.
Ich war am Strand, habe Filme geguckt, viel gelesen und die Altstadt inkl. Kaffee-Museum (Da gab es wirklich sehr leckeren Kaffee) besichtigt. Die 3 Tage in Santos waren echter Urlaub und ich hab es sehr genossen abseits von Arbeit und Alltag zu sein!
Sehr erholt bin ich am Sonntag, bevor die Arbeit wieder angefangen hat in Leme angekommen und wurde herzlich von allen gegrüßt.
Urlaub ist schön. Aber zu wissen, dass man Nach Hause kommen kann ist fast noch schöner. Und das ist Leme und vor allem der Konvent wirklich geworden. Ein Zuhause :)
Foz do Iguacu
Ich hinke ziemlich hinterher was meine Einträge angeht.
Am ersten Januar ging es für mich direkt nach dem Mittagessen auf meine zweite Reise.
Ich bin zusammen mit meiner Mit-MaZlerin und ihrer Schwestern und Mama zum Foz do Iguacu-Parana gefahren. Aber mehr sollte ich auf meinem Urlaub nicht mit den 3 zu tun haben, denn ich würde alleine reisen. Eine Woche alleine in Brasilien unterwegs... klingt spannender, als es war!
Auf der Hinfahrt saßen wir in einem gemütlichen Schlafbus und wir kamen entspannt am Busbahnhof an.
Weil ich leider keine Wegbeschreibung zum Hostel hatte bin ich Taxi gefahren. Ist dann doch sicherer, als wenn man plötzlich alleine irgendwo steht. Im Endeffekt wäre es nicht schwer gewesen, das Hostel zu finden. Aber man ist hinterher schließlich immer schlauer als vorher.
Das Hostel war total gut und ich kann es nur weiterempfehlen :)
Dirket am gleichen Tag bin ich losgefahren, um mir die Wasserfälle- der Grund, weshalb ich überhaupt hier war anzuschauen.
Mit dem Stadtbus ging es dann zunächst zum Haupteingang des Nationalparkes und von da aus mit einem Spezialbus zu den Wasserfällen.
Und ich kann nur sagen, dass es sich sehr lohnt. Über speziell angelegte Wege bekommt man einen wunderbaren Blick auf die Wasserfälle, die zum großen Teil in Argentinien liegen. Ich habe also mal eben nach Argentinien herübergeschaut.
Ich bin ziemlich zufrieden nach 2 Stunden zum Hostel zurück gekehrt. An dem Tag habe ich mir nur ein wenig was zu Essen gemacht, geskypt und bin dann nicht allzu spät ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag ging es für mich auf die argentinische Seite der Wasserfälle.
Vom Hostel wurde eine Tour angeboten, die um einiges komfortabler war als sich auf eigene Faust aufzumachen.
Die Fahrt nach Argentinien dauerte eeewig. Wir standen ständig irgendwo und mussten auf den Guide warten, der mit unseren Reisepässen durch die Gegend laufen musste, um die entsprechenden Stempel etc. zu bekommen.
Doch irgendwann waren wir endlich da !
Ich muss sagen, dass ich es wirklich gut fand, nicht alleine durch die Gegend dort zu laufen sondern mit einem Guide und einer wirklich amüsanten Reisegruppe.
Wie ich ausmachen konnte reisten außer mir nur noch 2 Personen alleine.
Ich lernte 2 ältere Damen kennen, die seit 4 Monaten durch Südamerika reisten und nach Brasilien zurück in ihre Heimat Kanada reisen wollten. Es war amüsant ihre Geschichten zu hören über Nächte in Hängematten, exotischem Essen und neuen Bekanntschaften. Bewundernswert war es auf jeden Fall!
Ich muss sagen, dafür dass mich a Vortag die brasilianische Seite schon fasziniert hat war die argentinische Seite einfach überwältigend!
Man kam über viele Brücken und Stege zu wundervollen Aussichtspunkten.
Mal stand man über den Wasserfällen und sah in die Gischt und die sich bildenden Regenbogen, mal stand man halb unter einem Wasserfall. Und diese Natur! Es war ein traumhafter Tag! Und überall liefen diese putzigen Nasenbären herum.
Ich habe mich nicht einen Augenblick einsam gefühlt, auch wenn ich meinem Freund und meiner Familie sehr gern gezeigt hätte, was ich erlebe! Aber einsam war ich nicht! Ich habe es sehr genossen mich mitziehen zu lassen, aber auch selbst entscheiden zu können, ob ich weiterhin bei der Gruppe beiben will, etwas hinterhertrödel, wann ich esse. Und es gab so viele nette Menschen, die Fotos von mir gemacht haben, weil sie gesehen haben, dass ich alleine unterwegs war. Das war auch eine tolle Erfarung. Menschen aus aller Welt sprechen sich an, um Fotos zu schießen. Die Atmosphäre war... demütig vor der Natur, fasziniert, dass dies kein Traum war und zufrieden.
Es war ein herrlicher Tag!
Ich muss zu diesen Fotos sagen, dass sie leider nicht halbwegs das wiederspiegeln können, was dort zu sehen ist. Unbeschreiblich trifft es ganz gut.
Der Tag war herrlich und ich bin hundemüde, aber überglücklich wieder im Hostel angekommen.
Am nächsten Tag habe ich nicht mehr viel gemacht. Ich habe am Hostel-Pool gelegen, ein wenig Proviant für die lange Fahrt zu meinem nächsten Ziel- Santos gekauft und bin dann schließlich um halb 4 am Nachmittag gestartet!
Am ersten Januar ging es für mich direkt nach dem Mittagessen auf meine zweite Reise.
Ich bin zusammen mit meiner Mit-MaZlerin und ihrer Schwestern und Mama zum Foz do Iguacu-Parana gefahren. Aber mehr sollte ich auf meinem Urlaub nicht mit den 3 zu tun haben, denn ich würde alleine reisen. Eine Woche alleine in Brasilien unterwegs... klingt spannender, als es war!
Auf der Hinfahrt saßen wir in einem gemütlichen Schlafbus und wir kamen entspannt am Busbahnhof an.
Weil ich leider keine Wegbeschreibung zum Hostel hatte bin ich Taxi gefahren. Ist dann doch sicherer, als wenn man plötzlich alleine irgendwo steht. Im Endeffekt wäre es nicht schwer gewesen, das Hostel zu finden. Aber man ist hinterher schließlich immer schlauer als vorher.
Das Hostel war total gut und ich kann es nur weiterempfehlen :)
Dirket am gleichen Tag bin ich losgefahren, um mir die Wasserfälle- der Grund, weshalb ich überhaupt hier war anzuschauen.
Mit dem Stadtbus ging es dann zunächst zum Haupteingang des Nationalparkes und von da aus mit einem Spezialbus zu den Wasserfällen.
Und ich kann nur sagen, dass es sich sehr lohnt. Über speziell angelegte Wege bekommt man einen wunderbaren Blick auf die Wasserfälle, die zum großen Teil in Argentinien liegen. Ich habe also mal eben nach Argentinien herübergeschaut.
| Man bekommt von der brasilianischen Seite einen sehr guten Überblick über die Wasserfälle |
| Traumhafte Natur, die zum GLück nur bedingt von den Stegen gestört wird, die an einigen Stellen auf die Wasserfälle führen |
Ich bin ziemlich zufrieden nach 2 Stunden zum Hostel zurück gekehrt. An dem Tag habe ich mir nur ein wenig was zu Essen gemacht, geskypt und bin dann nicht allzu spät ins Bett gegangen, denn am nächsten Tag ging es für mich auf die argentinische Seite der Wasserfälle.
Vom Hostel wurde eine Tour angeboten, die um einiges komfortabler war als sich auf eigene Faust aufzumachen.
Die Fahrt nach Argentinien dauerte eeewig. Wir standen ständig irgendwo und mussten auf den Guide warten, der mit unseren Reisepässen durch die Gegend laufen musste, um die entsprechenden Stempel etc. zu bekommen.
Doch irgendwann waren wir endlich da !
Ich muss sagen, dass ich es wirklich gut fand, nicht alleine durch die Gegend dort zu laufen sondern mit einem Guide und einer wirklich amüsanten Reisegruppe.
Wie ich ausmachen konnte reisten außer mir nur noch 2 Personen alleine.
Ich lernte 2 ältere Damen kennen, die seit 4 Monaten durch Südamerika reisten und nach Brasilien zurück in ihre Heimat Kanada reisen wollten. Es war amüsant ihre Geschichten zu hören über Nächte in Hängematten, exotischem Essen und neuen Bekanntschaften. Bewundernswert war es auf jeden Fall!
Ich muss sagen, dafür dass mich a Vortag die brasilianische Seite schon fasziniert hat war die argentinische Seite einfach überwältigend!
Man kam über viele Brücken und Stege zu wundervollen Aussichtspunkten.
Mal stand man über den Wasserfällen und sah in die Gischt und die sich bildenden Regenbogen, mal stand man halb unter einem Wasserfall. Und diese Natur! Es war ein traumhafter Tag! Und überall liefen diese putzigen Nasenbären herum.
Ich habe mich nicht einen Augenblick einsam gefühlt, auch wenn ich meinem Freund und meiner Familie sehr gern gezeigt hätte, was ich erlebe! Aber einsam war ich nicht! Ich habe es sehr genossen mich mitziehen zu lassen, aber auch selbst entscheiden zu können, ob ich weiterhin bei der Gruppe beiben will, etwas hinterhertrödel, wann ich esse. Und es gab so viele nette Menschen, die Fotos von mir gemacht haben, weil sie gesehen haben, dass ich alleine unterwegs war. Das war auch eine tolle Erfarung. Menschen aus aller Welt sprechen sich an, um Fotos zu schießen. Die Atmosphäre war... demütig vor der Natur, fasziniert, dass dies kein Traum war und zufrieden.
Es war ein herrlicher Tag!
| Zwischen ziemlich vielen Anderen Touristen ist es mir auch irgendwann gelungen ein Foto vor dieser gigantischen Schlucht gemacht zu bekommen :D |
| Die Teufelsschlucht... |
Der Tag war herrlich und ich bin hundemüde, aber überglücklich wieder im Hostel angekommen.
Am nächsten Tag habe ich nicht mehr viel gemacht. Ich habe am Hostel-Pool gelegen, ein wenig Proviant für die lange Fahrt zu meinem nächsten Ziel- Santos gekauft und bin dann schließlich um halb 4 am Nachmittag gestartet!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Rio de Janeiro
Ziemlich verspätet folgt endlich mal ein Blog-Eintrag über meine erste große Reise hier in Brasilien (ausgenommen Santa Catharina mit Pomerode und Blumenau natürlich).
Die Creche hat um Weihnachten herum immer 3 Wochen Ferien, so dass auch wir frei bekommen haben. Natürlich nutzt man die Zeit, die einem zur Verfügung steht dann auch. Bereits Wochen vorher hat man natürlich schon geplant und überlegt, wo es wie lange hingehen soll.
Maria (eine Mit-MaZlerin) und ich wollten zusammen nach Rio de Janeiro fahren und danach die Küste runter, da es zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo die "CostaVerde" gibt, so wie die schöne Insel "Ilha Grande" - große Insel.
Hostels waren auch schnell gefunden und nach gut überlegtem Rucksack packen (im Enedeffekt sind wir mit mehr als der Hälfte ungetragen zurück gekommen) ging die Reise an einem heißen Donnerstagmittag los. Ich war bereits durchgeschwitzt, als wir in Leme an der Rodoviaria- Busbahnhof ankamen.
Das Hostel haben wir Dank der Wegbeschreibung sehr schnell gefunden. Leider konnten wir noch nicht direkt einziehen, also haben wir uns auf den Weg zum Botanischen Garten gemacht
Nachdem wir gegen Mittag zurückkehrten haben wir uns, nachdem wir unser ziemlich schmuddeliges Zimmer bezogen haben auf den Weg zum Pao de Acucer- Zuckerbrot oder in Deutschland besser bekannt als Zuckerhut.
Als wir dort ankamen zog es sich bereits ziemlich gefährlich zu und der Himmel wurde schwarz. Als wir überlegten, ob wir uns Tickets holen sollten fing es schrecklich an zu regnen. Nach kurzer Zeit war vom Zuckerhut nichts mehr zu sehen und das Wasser lief in Sturzbächen von den Hüglen herunter! Auch auf den Straßen stieg der Pegel sehr rasch an.
Mitten in diesem Unwetter stand ein kleinerer Mann und verkaufte Regenschirme. Wo er doch vorher noch Schmuck und Getränke verkaufte frage ich mich, wo er so plötzlich die Schirme her hatte. Egal, ich habe mir auch direkt einen gekauft.. Er sollte mir noch so das ein oder andere Mal in Brasilien Schutz vor den Launen der Natur bieten.
Wir haben uns dann irgendwann durchgerungen doch noch auf den Zuckerhut zu steigen, als es wieder anfing zu regnen. Wir hatten die Nase gestrichen voll, waren pitschnass und wollten nur noch ins trockene. Also sind wir mit dem Bus wieder zurück zum Hostel gefahren, um uns aufzuwärmen.
Einige Zeit später hörte es wieder auf zu regnen und weil 1. wir nichts zu tun hatten und 2. der Weg zum Zuckerhut nicht allzuweit war und wir 3. wieder optimistisch waren haben wir uns dann doch noch einmal auf den Weg gemacht... Und es hat sich gelohnt!
Als wir, von diesen unglaublichen Naturspektakel noch ganz verzaubert wieder auf die Zwischenstation fuhren platzten wir direkt in eine Party. Doch da wir direkt ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und Häppchen ageboten bekamen haben wir uns nicht viel dabei gedacht und es uns am Gelände mit Blick auf die Stadt gemütlich gemacht.
Erst als ein Barkeeper den anderen, der uns Häppchen anbot anfauchte wir würden nicht dazu gehören wurde uns etwas mulmig zu Mute.
Scließlich war es ein älterer Mann, der uns aufklärte und auslachte, dass wir keine Bändchen hätten und sicher auch nicht viel Geld bezahlt hätten, damit wir hier oben auf der "Vor-Silvester-Party" sein könnten. Nein, natürlich hatten wir das nicht bezahlt. Aber wir hatten es auch nicht gewusst.
Eine klitzekleine Weile sind wir noch geblieben. Aber dann haben wir uns doch lieber ganz heimlich aus dem Staub gemacht. Schöner erster Tag in Rio :)
2. Tag Corcovado
Als wir am nächsten Morgen aufwachten begrüßte uns ein strahlend blauer Himmel. Perfekter Tag für unser Vorhaben, den Corcovado zu besteigen, der mehr als 700 Meter in die Höhe geht. Nein, wir sind NICHT komplett hochgelaufen. Die, die mich kennen haben sich das aber bestimmt schon gedacht...
Mit dem Stadtbus sind wir zum Fuße des Berges gefahren. Dort angekommen hatten wir die Wahl mit der Bimmelbahn zu fahren (auf die wir aber fast 2 Stunden hätten warten müssen) oder mit ziemlich aufdringlichen Taxi-Fahrern. Weil wir keine Lust hatten uns über´s Ohr hauen zu lassen überlegten wir ziemlich lange, ob diese aufdringlichen Typen uns betrügen würden oder nicht. Wir kamen schließlich zu dem Schluss, dass nicht. Und behielten Recht. Als für alle, die auch zum Cristo wollte: Die Taxifahrer sind keine schmierigen Betrüger, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen, auch wenn einige so scheinen!
Mit dem Taxi ging es dann zunächst auf eine Zwischenstation, die eigentlich ein Hubschraberlandeplatz ist. Wieder hatten wir einen wunderschönen Blick über die Stadt!
Mit dem Taxi kamen wir schließlich an einem zentralen Treffpunkt an, wo wir unsere Ticketes kaufen mussten. Von hier aus waren es noch um die 2 km bis zum Cristo. Und weil wir topmotiviert gewesen sind, sind wir natürlich zu Fuß gegangen. Ungewöhnlich viele der Motoristas- Busfahrer wollten uns davon abhalten, weil es zu weit sei. Neeein, für uns doch nicht...
Ich kam nassgeschwitzt oben am Cristo an, musste erst einmal verschnaufen, habe die vielen Treppenstufen gesehen, die noch einmal zusätzlich bis zur Statue hinauf führen und hatte die ersten 10 Minuten nichts von dem erfolgreichen Aufstieg. Blöde Übermotivation! Ich war einfach platt... Aber wenn man dann hoch schaut und diese so bekannte Statue sieht vergisst man das nasse Top und den unendlichen Durst doch.
Vom Cristo runter fuhren wir mit den Taxis. Ich hatte genug für den Tag!
Im Anschluss schauten wir uns noch die älteste Apotheke Rios an (s. Foto unten)
Nachdem wir wieder im Hostel angekommen waren hatten wir eigentlich vor, uns eben frisch zu machen und zur Copacabana zu fahren. Doch vorher wollten wir eine kurze Zwischenabrechnung machen, wie viel Geld wir bereits ausgegeben hatten. Dabei erlebte ich eine böse Überraschung. Mir fehlten 150 Reais. Da war die gute Stimmung des Morgens leider sehr schnell vorrüber. Ich suchte das ganze Zimmer ab, konnte das Geld jedoch nirgends finden. Ausgegeben hatte ich es auch noch nicht, also blieb nur eine Möglichkeit. Irgendjemand hatte jetzt 150 Reais mehr. . .
Wir sprachen direkt mit der Rezeption, die uns aber leider nicht weiterhelfen konnte und uns bat zu warten, bis der Chef wieder im Haus sei. Die einzige Person, die das Zimmer hätte betreten können war die Putzfrau. Ohje, das war vielleicht was Blödes! Doch uns blieb nichts anderes übrig als abzuwarten und tranquila (ruhig) zu bleiben. Tranqulia, Tequila wäre da angebracht gewesen :( Aber stattdesssen sind wir dann zur Copacabana gefahren...
Eigentlich hatten wir uns mehr von der Copacabana erhofft, doch weil es schon wieder nach Regen aussah und schon ziemlich spät war wurde unserer Traumvorstellung schnell ein Ende gesetzt.
3. Tag Altstadt und Ipanema
Am nächsten Morgen hatte sich wegen meines Geldes immer noch nichts ergeben. Darum sind wir direkt in die Altstadt gefahren, nachdem wir alle Wertgegenstände (inkl. Schokolade und Gummiebärchen) eingeschlossen hatten.
Zunächst haben wir uns ziemlich verlaufen uns sind in irgendwelchen Vierteln herumgeirrt, von denen es im Reiseführer wahrscheinlich immer heißt, man solle sie meiden.
Ich habe mich auch nicht getraut Fotos zu schießen. Trotzdem war diese Verirrung nicht negativ glaube ich.
Ich kenne Armut mittlerweile aus unserer Stadt sehr gut und weiß, wie Leute aussehen, die Wochen lang nicht geduscht haben. Ich weiß auch, wie es bei vielen Leuten zuhause aussieht, die sich nicht so viel leisten können.
Aber Armut in einer Großstadt sieht nochmal ganz anders aus.
Es hat furchtbar gestunken, ich wollte nicht wissen, welche Flüssigkeiten genau am Bürgersteig entlang flossen und ich wollte mir auch nicht ausmalen, was die Leute, die an uns vorbei gelaufen sind genommen hatten. Leere Blicke, torkelnder Gang, ungewaschenes Haar, schmuddelige Kleidung. Und auch die Häuser sahen vollkommen verwahrlost aus. Es schien auch so, als seien alle Laute aus der Gegdn verbannt, denn obwohl ein paar Straßen weiter das "normale" Leben weiterging, war es gruselig still in den Straßen.
Ich war schon froh, als wir endlich unsere Touristenroute wiederfanden. Trotzdem war die Erfahrung wertvoll...
Nach unserer Altstadttour machten wir uns auf den Weg nach Ipanema, wo Sonntags immer der Hippi-Markt stattfindet, auf dem man wirklich viel kaufen kann.
Von Lederwaren über Steine bis hin zu Taschen, Instrumenten, Schmuck und Bildern war alles zu haben. Und es wurde gehandelt, was das Zeug hielt! Ich selbst habe nicht gehandelt, doch haben wir tatsächlich eine Frau gesehen, die es schaffte eine Kette von 75 Reais auf knapp 25 Reais herunter zu handeln. Respekt!
Auch ich habe ein paar Kleinigkeiten erworben wie Armbänder und Schlüsselanhänger.
Nach dem Markt ging es zum Strand :)
Am Strand von Ipanema war es herrlich. Wir setzten uns hin, genossen die Sonne und dann fing eine Cover-BAnd an zu spielen. Perfekter Ausklang des Nachmittags und letzten Tages in Rio de Janeiro.
4. Fahrt nach Angra dos Reis und von da aus auf die Ilha Grande- Große Insel
Bevor wir am nächsten Morgen weiterfahren konnten sollte eigentlich ein aufklärendes Gespräch zwischen mit, der Putzfrau und dem Hostelbesitzer stattfinden. Doch die gute Frau kam nicht, sodass mir der Hostelbesitzer das Geld schließlich gab und sich entschuldigte für all die Unannehmlichkeiten.
Die Fahrt von Rio de Janeiro ging mit der Linie Costa Verde durch die wunderschönen Wälder der gleichnamigen Costa Verde- Grüne Küste. Leider habe ich den Großteil der Fahrt verschlafen. Man wird aber auch immer müde im Bus... Man muss kurz sagen, dass die Fahrt, dadurch, dass wir in Rio noch so lange im Hostel gewartet hatten sehr knapp kalkuliert war. Wir kamen um viertel nach 3 in Angra dos Reis an, um halb vier sollte die Fähre fahren.
Zum Glück hatten wir einen sehr adrenalinsüchtigen Taxi-Fahrer, der uns wirklich schnell.. also wirklich sehr schnell zu der Anlegestelle brachte! Und wir bekamen die Fähre tatsächlich noch.
Leider musste ich feststellen, dass ich etwas seekrank bin, sodass ich den Großteil der Überfahrt vorne verbrachte, wo der Wind einem um die Ohren pfiff. Da habe ich mir einen kleinen Jungen angehört, der Ferien auf der Insel machen würde und sich anscheinden bestens auskannte, welcher Strand wo lag und.. Nun ja, ich habe irgendwann nicht mehr zugehört...
Als wir auf der Insel ankamen war ich überwältigt! Es gbt keinen Hafen sondern lediglich zwei Stege. In der Bucht liegen überall Fischerboote und Yachten. Der Ort besteht aus süßen kleinen Häusern, die Straßen waren entweder unbefestigt und sandig oder gepflastert, doch nicht geteert. Weshalb auch? Es gibt keine Autos auf der Insel. Entweder man bewegt sich mit Pferdewagen vorwärts oder via Boot.
Wir besichtigten natürlich noch direkt nach unserer Ankunft den Ort mit seinen vielen kleinen Restaurants und Geschäften und gingen auch etwas am Strand entlang. Es gibt tatsächlich einen Praia Preto- Schwarzen Strand. Und "aus der Insel heraus" fließen überall Süßwasserbäche ins Meer.
Ich weiß nicht, wie ich all diese Schönheit beschreiben soll, die da auf einen niederrieselt. Die Ruhe, die Naturverbundenheit, die man verspürt....
Am nächsten Morgen sind wir, nachdem wir uns am Vortag noch eifrig informiert hatten mit einem Boot voller Mit-Touristen zu einer entlegenen Bucht gefahren namens Lopes Mendes.
Bereits die Fahrt brachte uns in Hochstimmung. Der Himmel strahlte ohne ein Wölkchen und das Meer schimmerte dadurch und durch die bereits jetzt hoch stehende Sonne wie Kristall. Das einzige, was zu einem perfekten Start in den Tag gefehlt hatte war ein Frühstück, weil die Hostelbesitzerin verschlafen hatte und wir dann leider auch schon los mussten. Ich habe den Tag über eine Packung Butterkekse, 3 Bananen und ein Sandwiche gegessen.
Von der Anlegestelle des Bootes mussten wir noch eine halbe Stunde durch den Urwald laufen bis wir die Bucht erreichten. Aber es hat sich gelohnt. Paradiesisch ist wohl der richtige Ausdruck für das, was sich uns bot. Eien Bucht die gesäumt war durch den grünen Jungel, worauf ein breiter Sandstreifen folgte und in das Wasser hinüberglitt. Kann man das so beschreiben ? Es fällt mir wirklich schwer nicht kitschig zu klingen! Aber es war wirklich traumhaft!
Zwei Einheimische holten uns sogar Kokosnüsse von den Palmen. Und wir sahen einige wilde Affen!
Nach dem Tag am Strand Lopes Mendes waren wir entspannt, glücklich und knallrot. Obwohl ich nur 20 Minuten in der prallen Sonne verbracht habe zeigte meine Kehrseite doch schöne Abdrücke, die ach rasch anfingen zu jucken... Herzlichen Glückwunsch Lea!
Wir waren ziemlich traurig, als es am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein zurück auf das Festland und zurück in den Lärm gehen sollte! Aber ich werde versuchen wieder zu kommen! Vielleicht das nächste Mal mit Freund, denn es frusitriert doch ein klein wenig, wenn man unter tausend Pärchen das einzige Freundes-Paar ist :D Aber es war trotzdem eine unvergesslich schöne Zeit :)
Wieder in Angra dos Reis angekommen ging es mit einem klapprigen Stadtbus 2 Stunden Hänge hinauf und hinunter bis wir bei unserem nächsten Ziel Paraty ankamen! Dort hatten wir vorerst überlegt spontan ein Hostel zu suchen und spontan einen Bus zurück nach Sao Paulo zu buchen. Pustekuchen! Als wir einen Bus für den nächsten Tag haben wollten wurde uns mitgeteilt, dass leider nur ein Platz frei sei. Nach einigem Hin und Her haben wir dann beschlossen, dass es wohl am klügsten wäre am gleichen Tag noch zu fahren, weil wir beide nicht am 24ten Dezember in Sao Paulo am Busbahnhof sitzen wollten.
Wir hatten nach diesem Beschluss 5 Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden, was zum Glück recht gut ging, weil der historische Stadtkern nicht allzu groß is. Dafür aber wunderschön! Die Häuser sind alle weiß gestrichen. Nur die Fensterläden und Türrahmen haben jeweils einen farbenfrohen Anstrich! Daraus ergibtg sich das Bild einer kleinen harmonischen Stadt. Was es auch wirklich war.
Wir aßen Fisch (der auch ein Spiegelei hätte sein können) und tranken zum Abschluss unserer Stadttour Caipirinha (den Besten und leider auch stärksten, den ich Nachmittags um halb 6 bei 30°C je getrunken habe). Leider war der Cachaca furchtbar teuer (23 Euro für 700 ml), so dass wir ihn uns nicht gegönnt haben!
Unser krönender Abschluss!
Danach warteten wir noch 3 Stunden an der Rodoviaria, weil wir unser dort abgegebenes Gepäck um 7 wieder abholen mussten.
Wir kamen am nächsten Morgen früh in Sao Paulo an und schafften es nach dem Mittagessen wieder in Leme zu sein :)
Die Reise war wundervoll, doch es ist auch schön wiederzukommen und zu merken, dass man tatsächlich ein zweites Zuhause gefunden hat.
Die Creche hat um Weihnachten herum immer 3 Wochen Ferien, so dass auch wir frei bekommen haben. Natürlich nutzt man die Zeit, die einem zur Verfügung steht dann auch. Bereits Wochen vorher hat man natürlich schon geplant und überlegt, wo es wie lange hingehen soll.
Maria (eine Mit-MaZlerin) und ich wollten zusammen nach Rio de Janeiro fahren und danach die Küste runter, da es zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo die "CostaVerde" gibt, so wie die schöne Insel "Ilha Grande" - große Insel.
Hostels waren auch schnell gefunden und nach gut überlegtem Rucksack packen (im Enedeffekt sind wir mit mehr als der Hälfte ungetragen zurück gekommen) ging die Reise an einem heißen Donnerstagmittag los. Ich war bereits durchgeschwitzt, als wir in Leme an der Rodoviaria- Busbahnhof ankamen.
| Wie bereits geschrieben, ging unsere Reise wie jedes Mal beim Konvent los :) Schwer bepackt bei über 27°C ging es los! |
| Eine der vielen künstlerisch gestalteten Mauern in der Stadt |
| Hier wurde anscheindend schon der ein oder andere berühmte Film gedreht- Jardim Botanicô |
| Das Orchideen-Haus hätte meine Mama und meine Oma sicher in Verzückungen gebracht |
| Überall bot sich der Anblick exotischer Blumen, riesigem Bambus und Bächen |
Als wir dort ankamen zog es sich bereits ziemlich gefährlich zu und der Himmel wurde schwarz. Als wir überlegten, ob wir uns Tickets holen sollten fing es schrecklich an zu regnen. Nach kurzer Zeit war vom Zuckerhut nichts mehr zu sehen und das Wasser lief in Sturzbächen von den Hüglen herunter! Auch auf den Straßen stieg der Pegel sehr rasch an.
Mitten in diesem Unwetter stand ein kleinerer Mann und verkaufte Regenschirme. Wo er doch vorher noch Schmuck und Getränke verkaufte frage ich mich, wo er so plötzlich die Schirme her hatte. Egal, ich habe mir auch direkt einen gekauft.. Er sollte mir noch so das ein oder andere Mal in Brasilien Schutz vor den Launen der Natur bieten.
| Nach dem Unwetter trauten wir uns endlich aus dem Schutz der Bahnstation hervor. Meine Flip-Flops konnte ich dann nicht mehr gebrauchen... |
Wir haben uns dann irgendwann durchgerungen doch noch auf den Zuckerhut zu steigen, als es wieder anfing zu regnen. Wir hatten die Nase gestrichen voll, waren pitschnass und wollten nur noch ins trockene. Also sind wir mit dem Bus wieder zurück zum Hostel gefahren, um uns aufzuwärmen.
Einige Zeit später hörte es wieder auf zu regnen und weil 1. wir nichts zu tun hatten und 2. der Weg zum Zuckerhut nicht allzuweit war und wir 3. wieder optimistisch waren haben wir uns dann doch noch einmal auf den Weg gemacht... Und es hat sich gelohnt!
| Der Ausblick von dem ersten, kleineren Hügel, von dem man in eine andere Seilbahn umsteigt, um den Pao de Acucer zu erreichen. |
| Eine glückliche Lea :) |
| Unsere Endstation, angestrahlt von der Sonne. Wunderbarer Anblick nach dem verregneten Tag! |
| Ganz oben angekommen! |
Als wir, von diesen unglaublichen Naturspektakel noch ganz verzaubert wieder auf die Zwischenstation fuhren platzten wir direkt in eine Party. Doch da wir direkt ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und Häppchen ageboten bekamen haben wir uns nicht viel dabei gedacht und es uns am Gelände mit Blick auf die Stadt gemütlich gemacht.
Erst als ein Barkeeper den anderen, der uns Häppchen anbot anfauchte wir würden nicht dazu gehören wurde uns etwas mulmig zu Mute.
Scließlich war es ein älterer Mann, der uns aufklärte und auslachte, dass wir keine Bändchen hätten und sicher auch nicht viel Geld bezahlt hätten, damit wir hier oben auf der "Vor-Silvester-Party" sein könnten. Nein, natürlich hatten wir das nicht bezahlt. Aber wir hatten es auch nicht gewusst.
Eine klitzekleine Weile sind wir noch geblieben. Aber dann haben wir uns doch lieber ganz heimlich aus dem Staub gemacht. Schöner erster Tag in Rio :)
2. Tag Corcovado
Als wir am nächsten Morgen aufwachten begrüßte uns ein strahlend blauer Himmel. Perfekter Tag für unser Vorhaben, den Corcovado zu besteigen, der mehr als 700 Meter in die Höhe geht. Nein, wir sind NICHT komplett hochgelaufen. Die, die mich kennen haben sich das aber bestimmt schon gedacht...
Mit dem Stadtbus sind wir zum Fuße des Berges gefahren. Dort angekommen hatten wir die Wahl mit der Bimmelbahn zu fahren (auf die wir aber fast 2 Stunden hätten warten müssen) oder mit ziemlich aufdringlichen Taxi-Fahrern. Weil wir keine Lust hatten uns über´s Ohr hauen zu lassen überlegten wir ziemlich lange, ob diese aufdringlichen Typen uns betrügen würden oder nicht. Wir kamen schließlich zu dem Schluss, dass nicht. Und behielten Recht. Als für alle, die auch zum Cristo wollte: Die Taxifahrer sind keine schmierigen Betrüger, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen, auch wenn einige so scheinen!
Mit dem Taxi ging es dann zunächst auf eine Zwischenstation, die eigentlich ein Hubschraberlandeplatz ist. Wieder hatten wir einen wunderschönen Blick über die Stadt!
| Auf der Zwischenstation. Der Cristo ist bereits ganz klein im Hintergrund zu erkennen. |
| Blick von der Zwischenstation auf den auf einmal ganz klein aussehenden Pao de Acucer. |
Ich kam nassgeschwitzt oben am Cristo an, musste erst einmal verschnaufen, habe die vielen Treppenstufen gesehen, die noch einmal zusätzlich bis zur Statue hinauf führen und hatte die ersten 10 Minuten nichts von dem erfolgreichen Aufstieg. Blöde Übermotivation! Ich war einfach platt... Aber wenn man dann hoch schaut und diese so bekannte Statue sieht vergisst man das nasse Top und den unendlichen Durst doch.
| Geschafft! |
| "Gott schuf die Welt an 7 Tagen. Doch am 8 Tag widmete er sich ausschließlich Rio de Janeiro." | So heißt es bei den Cariocas- Einwohnern von Rio |
Im Anschluss schauten wir uns noch die älteste Apotheke Rios an (s. Foto unten)
Nachdem wir wieder im Hostel angekommen waren hatten wir eigentlich vor, uns eben frisch zu machen und zur Copacabana zu fahren. Doch vorher wollten wir eine kurze Zwischenabrechnung machen, wie viel Geld wir bereits ausgegeben hatten. Dabei erlebte ich eine böse Überraschung. Mir fehlten 150 Reais. Da war die gute Stimmung des Morgens leider sehr schnell vorrüber. Ich suchte das ganze Zimmer ab, konnte das Geld jedoch nirgends finden. Ausgegeben hatte ich es auch noch nicht, also blieb nur eine Möglichkeit. Irgendjemand hatte jetzt 150 Reais mehr. . .
Wir sprachen direkt mit der Rezeption, die uns aber leider nicht weiterhelfen konnte und uns bat zu warten, bis der Chef wieder im Haus sei. Die einzige Person, die das Zimmer hätte betreten können war die Putzfrau. Ohje, das war vielleicht was Blödes! Doch uns blieb nichts anderes übrig als abzuwarten und tranquila (ruhig) zu bleiben. Tranqulia, Tequila wäre da angebracht gewesen :( Aber stattdesssen sind wir dann zur Copacabana gefahren...
| Dezember in Brasilien... |
| Copacabana |
| Der Strand |
Am nächsten Morgen hatte sich wegen meines Geldes immer noch nichts ergeben. Darum sind wir direkt in die Altstadt gefahren, nachdem wir alle Wertgegenstände (inkl. Schokolade und Gummiebärchen) eingeschlossen hatten.
Zunächst haben wir uns ziemlich verlaufen uns sind in irgendwelchen Vierteln herumgeirrt, von denen es im Reiseführer wahrscheinlich immer heißt, man solle sie meiden.
Ich habe mich auch nicht getraut Fotos zu schießen. Trotzdem war diese Verirrung nicht negativ glaube ich.
Ich kenne Armut mittlerweile aus unserer Stadt sehr gut und weiß, wie Leute aussehen, die Wochen lang nicht geduscht haben. Ich weiß auch, wie es bei vielen Leuten zuhause aussieht, die sich nicht so viel leisten können.
Aber Armut in einer Großstadt sieht nochmal ganz anders aus.
Es hat furchtbar gestunken, ich wollte nicht wissen, welche Flüssigkeiten genau am Bürgersteig entlang flossen und ich wollte mir auch nicht ausmalen, was die Leute, die an uns vorbei gelaufen sind genommen hatten. Leere Blicke, torkelnder Gang, ungewaschenes Haar, schmuddelige Kleidung. Und auch die Häuser sahen vollkommen verwahrlost aus. Es schien auch so, als seien alle Laute aus der Gegdn verbannt, denn obwohl ein paar Straßen weiter das "normale" Leben weiterging, war es gruselig still in den Straßen.
Ich war schon froh, als wir endlich unsere Touristenroute wiederfanden. Trotzdem war die Erfahrung wertvoll...
| Weil ich nicht mehr zum Karneval hier sein werde wollte ich doch zumindest ein Foto mit einer ganz nach Karneval aussehenden Frau... |
Von Lederwaren über Steine bis hin zu Taschen, Instrumenten, Schmuck und Bildern war alles zu haben. Und es wurde gehandelt, was das Zeug hielt! Ich selbst habe nicht gehandelt, doch haben wir tatsächlich eine Frau gesehen, die es schaffte eine Kette von 75 Reais auf knapp 25 Reais herunter zu handeln. Respekt!
Auch ich habe ein paar Kleinigkeiten erworben wie Armbänder und Schlüsselanhänger.
Nach dem Markt ging es zum Strand :)
| Agua de Coco - Kokoswasser |
| Maria und ich am Strand von Ipanema, der mir wesentlich besser gefallen hat als Copacabana. |
4. Fahrt nach Angra dos Reis und von da aus auf die Ilha Grande- Große Insel
Bevor wir am nächsten Morgen weiterfahren konnten sollte eigentlich ein aufklärendes Gespräch zwischen mit, der Putzfrau und dem Hostelbesitzer stattfinden. Doch die gute Frau kam nicht, sodass mir der Hostelbesitzer das Geld schließlich gab und sich entschuldigte für all die Unannehmlichkeiten.
Die Fahrt von Rio de Janeiro ging mit der Linie Costa Verde durch die wunderschönen Wälder der gleichnamigen Costa Verde- Grüne Küste. Leider habe ich den Großteil der Fahrt verschlafen. Man wird aber auch immer müde im Bus... Man muss kurz sagen, dass die Fahrt, dadurch, dass wir in Rio noch so lange im Hostel gewartet hatten sehr knapp kalkuliert war. Wir kamen um viertel nach 3 in Angra dos Reis an, um halb vier sollte die Fähre fahren.
Zum Glück hatten wir einen sehr adrenalinsüchtigen Taxi-Fahrer, der uns wirklich schnell.. also wirklich sehr schnell zu der Anlegestelle brachte! Und wir bekamen die Fähre tatsächlich noch.
Leider musste ich feststellen, dass ich etwas seekrank bin, sodass ich den Großteil der Überfahrt vorne verbrachte, wo der Wind einem um die Ohren pfiff. Da habe ich mir einen kleinen Jungen angehört, der Ferien auf der Insel machen würde und sich anscheinden bestens auskannte, welcher Strand wo lag und.. Nun ja, ich habe irgendwann nicht mehr zugehört...
Als wir auf der Insel ankamen war ich überwältigt! Es gbt keinen Hafen sondern lediglich zwei Stege. In der Bucht liegen überall Fischerboote und Yachten. Der Ort besteht aus süßen kleinen Häusern, die Straßen waren entweder unbefestigt und sandig oder gepflastert, doch nicht geteert. Weshalb auch? Es gibt keine Autos auf der Insel. Entweder man bewegt sich mit Pferdewagen vorwärts oder via Boot.
Wir besichtigten natürlich noch direkt nach unserer Ankunft den Ort mit seinen vielen kleinen Restaurants und Geschäften und gingen auch etwas am Strand entlang. Es gibt tatsächlich einen Praia Preto- Schwarzen Strand. Und "aus der Insel heraus" fließen überall Süßwasserbäche ins Meer.
Ich weiß nicht, wie ich all diese Schönheit beschreiben soll, die da auf einen niederrieselt. Die Ruhe, die Naturverbundenheit, die man verspürt....
Am nächsten Morgen sind wir, nachdem wir uns am Vortag noch eifrig informiert hatten mit einem Boot voller Mit-Touristen zu einer entlegenen Bucht gefahren namens Lopes Mendes.
Bereits die Fahrt brachte uns in Hochstimmung. Der Himmel strahlte ohne ein Wölkchen und das Meer schimmerte dadurch und durch die bereits jetzt hoch stehende Sonne wie Kristall. Das einzige, was zu einem perfekten Start in den Tag gefehlt hatte war ein Frühstück, weil die Hostelbesitzerin verschlafen hatte und wir dann leider auch schon los mussten. Ich habe den Tag über eine Packung Butterkekse, 3 Bananen und ein Sandwiche gegessen.
| Maria und ich auf dem Boot Richtug Lopes Mendes. |
| Wenn die Menschen in Deutschland im Dezember frieren und im Haus sitzen müssen darf man auch mal schadenfroh sein... oder? |
| Ein kleiner Ausschnitt des Strandes |
| Darf ich präsentieren? |
Zwei Einheimische holten uns sogar Kokosnüsse von den Palmen. Und wir sahen einige wilde Affen!
| Suchbild :) |
Nach dem Tag am Strand Lopes Mendes waren wir entspannt, glücklich und knallrot. Obwohl ich nur 20 Minuten in der prallen Sonne verbracht habe zeigte meine Kehrseite doch schöne Abdrücke, die ach rasch anfingen zu jucken... Herzlichen Glückwunsch Lea!
Wir waren ziemlich traurig, als es am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein zurück auf das Festland und zurück in den Lärm gehen sollte! Aber ich werde versuchen wieder zu kommen! Vielleicht das nächste Mal mit Freund, denn es frusitriert doch ein klein wenig, wenn man unter tausend Pärchen das einzige Freundes-Paar ist :D Aber es war trotzdem eine unvergesslich schöne Zeit :)
Wieder in Angra dos Reis angekommen ging es mit einem klapprigen Stadtbus 2 Stunden Hänge hinauf und hinunter bis wir bei unserem nächsten Ziel Paraty ankamen! Dort hatten wir vorerst überlegt spontan ein Hostel zu suchen und spontan einen Bus zurück nach Sao Paulo zu buchen. Pustekuchen! Als wir einen Bus für den nächsten Tag haben wollten wurde uns mitgeteilt, dass leider nur ein Platz frei sei. Nach einigem Hin und Her haben wir dann beschlossen, dass es wohl am klügsten wäre am gleichen Tag noch zu fahren, weil wir beide nicht am 24ten Dezember in Sao Paulo am Busbahnhof sitzen wollten.
Wir hatten nach diesem Beschluss 5 Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden, was zum Glück recht gut ging, weil der historische Stadtkern nicht allzu groß is. Dafür aber wunderschön! Die Häuser sind alle weiß gestrichen. Nur die Fensterläden und Türrahmen haben jeweils einen farbenfrohen Anstrich! Daraus ergibtg sich das Bild einer kleinen harmonischen Stadt. Was es auch wirklich war.
Wir aßen Fisch (der auch ein Spiegelei hätte sein können) und tranken zum Abschluss unserer Stadttour Caipirinha (den Besten und leider auch stärksten, den ich Nachmittags um halb 6 bei 30°C je getrunken habe). Leider war der Cachaca furchtbar teuer (23 Euro für 700 ml), so dass wir ihn uns nicht gegönnt haben!
Unser krönender Abschluss!
Danach warteten wir noch 3 Stunden an der Rodoviaria, weil wir unser dort abgegebenes Gepäck um 7 wieder abholen mussten.
Wir kamen am nächsten Morgen früh in Sao Paulo an und schafften es nach dem Mittagessen wieder in Leme zu sein :)
Die Reise war wundervoll, doch es ist auch schön wiederzukommen und zu merken, dass man tatsächlich ein zweites Zuhause gefunden hat.
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